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Jochen Brahm auf dem Weg zum „Restaurator im Handwerk“

Nachdem Jochen Brahm erst kürzlich als Jahrgangs-
bester seine Meisterprüfung zum Steinmetz- und Steinbildhauer abgelegt hat, nimmt er bereits die nächste berufliche Qualifizierung in Angriff. Seit November 2011 befindet sich der 28-Jährige in einer Weiterbildung zum Restaurator im Handwerk.
Der zweijährige berufsbegleitende Studiengang, der einzelne Studienabschnitte mit Zwischenprüfungen und einer Abschlussprüfung vorsieht, findet an der Akademie des Handwerks im münsterländischen Raesfeld statt.

Aufgabe eines Restaurators im Handwerk ist es, in handwerklicher Tradition, Original-Substanz fachgerecht zu konservieren, zu restaurieren und ggf. zu rekon-
struieren. Die Zusatzqualifikation vermittelt diesbezüglich fachspezifische und fachübergreifende Lehrinhalte wie vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten in der handwerklichen Denkmalpflege und dem Denkmalschutz, in Kunst- und Kulturgeschichte, Materialkunde, Bauphysik und Bauchemie, Zeichnen sowie Bestandsaufnahme und Dokumentation.

Firmeninhaber Thomas Brahm, der selbst vor 25 Jahren seinen „Restaurator im Handwerk“ abgelegt hat, freut sich über das berufliche Engagement seines Sohnes Jochen: „Die große Einsatzbreite unseres Unternehmens und insbesondere unsere Kompetenz in der Restaurie-
rung und Denkmalpflege wird gerade dadurch gesichert, dass sich unsere Mitarbeiter ständig weiterqualifizieren und ihr Fachwissen erweitern, um die hohe Qualität unserer Arbeit zu sichern.“

















Jochen Brahm bester Steinmetz- und Steinbildhauermeister seines Jahrgangs

Als Jahrgangsbester 2011 hat Jochen Brahm seine Meisterprüfung im Steinmetz- und Steinbildhauer-
handwerk vor der Handwerkskammer Rheinhessen abgelegt. In der praktischen und fachtheoretischen Prüfung erhielt er die Note gut, den berufs- und arbeitspädagogischen Teil absolvierte er mit sehr gut. Die berufsbegleitende Meisterausbildung ging über einen Zeitraum von einem Jahr und drei Monaten.

Das von Jochen Brahm entworfene Meisterstück ist eine Gartenskulptur in Form eines Krümmlings aus Kylltaler Sandstein. Hier war im wahrsten Sinne des Wortes Maßarbeit gefragt, denn bei der geschwungenen Form fällt bereits die kleinste Ungenauigkeit direkt ins Auge.

Jochen Brahm arbeitet seit 2006 im elterlichen Betrieb und gehört bereits der 4. Generation der Heinrich Brahm GmbH an. Seine bisherigen Ausbildungsstationen waren die Dombauhütte der Wiesenkirche in Soest, wo er 2003 als Kammersieger und Dritter Landessieger von Nordrhein-Westfalen die Gesellenprüfung ablegte, sowie die Dombauhütte des Kölner Doms.




Georg Brahm auf dem Weg zum Steinmetz- und Steinbildhauermeister

Georg Brahm, der 2009 als Kammersieger und 1. Landessieger von Rheinland-Pfalz seine Gesellen-
prüfung ablegte, ist zurzeit dabei, seinen Meister zu machen. Den betriebswirtschaftlichen und berufs-
pädagogischen Teil der Meisterausbildung hat der 22-Jährige bereits erfolgreich abgelegt. Im September 2011 geht er dann nach Freiburg/Breisgau, um an der dortigen Meisterschule für Steinmetze und Steinbildhauer den praktischen und fachtheoretischen Teil der Prüfung abzulegen.

Georg absolvierte seine Ausbildung zum Steinmetz in unserem Betrieb und ging danach für ein Jahr an die renommierte Bildhauerschule in der Marmorgemeinde Laas/Südtirol. Dort konnte er im künstlerischen Werk-
unterricht seine Kenntnisse und Fertigkeiten weiterent-
wickeln, die ihm im anstehenden praktischen Teil der Meisterprüfung sicherlich zugute kommen.




Georg Brahm – Kammersieger und 1. Landessieger beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks

Nach 3-jähriger Ausbildung im elterlichen Betrieb hat Georg Brahm 2009 seine Gesellenprüfung im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk als Kammersieger und gleichzeitig 1. Landessieger von Rheinland-Pfalz abgeschlossen. Zurzeit besucht der begabte Steinmetz eine Bildhauerschule im Südtiroler Ort Laas, der berühmt ist für seine Marmorvorkommen.

Georg Brahm ist bereits der dritte Auszubildende der Brahm GmbH, der beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks sowohl den Kammer- als auch den Landessieg errang. Davor erhielten bereits Stefan Wegner (2005) und Daniel Becker (2008) die beiden Auszeichnungen als Prüfungsbeste ihres Jahrgangs.

Die Auszeichnungen sind sowohl Anerkennung für die hervorragenden Leistungen der Auszubildenden als auch Beleg für die hohe Ausbildungsqualität im Steinmetz- und Steinbildhauerbetrieb Brahm. In den letzten Jahren absolvierten dort mehr als zehn junge Menschen eine Lehre im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Wie Firmeninhaber Thomas Brahm betont, tragen die ausgebildeten Fachkräfte aus den eigenen Reihen entscheidend zum Erfolg des Unternehmens bei.




Auszeichnung für Grabmal-Gestaltung bei der Landesgartenschau in Bingen

Im Rahmen eines landesweiten Grabmal-Wettbewerbs anlässlich der Landesgartenschau in Bingen hat der Landesinnungsverband des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks Rheinland-Pfalz unseren Betrieb mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Das Grabmal (Abmessungen 42/20/125 cm) wurde aus hell-beigem Trani-Kalkstein handwerklich gestaltet, das aufgesetzte Oberteil ist ein hellblauer Azul Macaubas (ein Quarzitgestein aus Brasilien). Durch die Oberflächenbearbeitung des Grabzeichens werden Erde und Himmel, Vergänglichkeit und ewiges Leben symbolisiert. Die grob behauene Struktur im unteren Teil löst sich nach oben auf und geht in eine geschliffene Fläche über. In den Stein wurde eine Inschrift eingearbeitet, die ockerfarben eingetönt ist.

Unser ausgezeichnetes Grabmal können Sie auf der Landesgartenschau vom 18. April bis 19. Oktober 2008 in der Ausstellung „Orte des Gedenkens – Grabmal und Grabbepflanzung“ zusammen mit weiteren 43 Mustergräbern rheinland-pfälzischer Steinbildhauer besichtigen.